Es gibt mehrere Varianten einer CT-gesteuerten örtlichen Schmerztherapie, welche unter Bildsteuerung mittels CT erfolgt. Insbesondere bei Rückenschmerzen, etwa bei einem Bandscheibenvorfall, kann eine CT-gesteuerte Schmerztherapie ein erfolgversprechender Behandlungsansatz sein.

Vorbereitung auf die Untersuchung

Nach der Schmerzinfiltration dürfen Sie selbst nicht mehr ein Fahrzeug lenken und sollten sich abholen lassen. Nach Gabe der Medikamente kann es zu temporären Nervenwurzelausfällen (bis zu 24 Std) mit Taubheitsgefühl und Kraftverlust kommen. Nach 24 Std. verliert das beigemischte örtliche Betäubungsmittel seine Wirkung und ein ggf. entstandenes Taubheitsgefühl oder eine Schwäche des Beines bildet sich dann wieder vollständig zurück.

Teilen Sie bereits bei der Terminvereinbarung mit falls Sie Medikamente zur Blutverdünnung einnehmen, ggf. muss die Blutverdünnung vor der Infiltration pausiert werden.

Untersuchungsablauf

Wie oben erwähnt, erfolgt die Behandlung unter computertomographischer Navigation, d.h. der behandelnde Arzt kann die Nadel sehr exakt positionieren im Gegensatz zu Verfahren, welche nicht auf einer computertomographischer Navigation basieren. Dies erlaubt eine möglichst hohe Wirkstoffkonzentration des Medikaments unmittelbar vor Ort. Sie werden gebeten auf dem Bauch oder auf der linken/rechten Seite zu liegen. Die Behandlung dauert circa 15 bis 20 Minuten. Während die Behandlung werden mehrmals CT-Bilder gemacht, damit die Nadel Schritt für Schritt an den richtigen Ort vorgeführt werden kann. Bei diesem Verfahren wird ein örtliches Betäubungsmittel sowie ein Cortisonpräparat an den Ort der Ursache Ihrer Schmerzproblematik gebracht. Dies erfolgt nach vorheriger Desinfektion der Haut und Gabe eines örtlichen Betäubungsmittels mit einer Spritze. Potentielle Komplikationsgefahren sind eine Infektion und ein kleiner Bluterguss. Die genannten Komplikationen sind sehr selten. Auch kann es in einzelnen Fällen nach Gabe der Medikamente zu temporären Nervenwurzelausfällen (bis zu 24 Std) kommen, siehe auch unter „Vorbereitung auf die Untersuchung“ im 2. Absatz.

 


Fragebogen

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